Wahnsinn, ein Jahr ohne Beiträge. Der Wille war da, ich schwörs. Das nächste Jahr wird besser, aber versprechen werde ich das nicht.
Jänner

Das Foto ist unscharf, genauso die Sicht des Autofahrers, der mir knapp nach 1 Uhr in der Nähe der Uni mit Vollgas auf meiner Straßenseite entgegenkommt.
Februar

Im Februar geht es auf „Sprachreise“ nach Madrid, Málaga und Alicante. Natürlich kommt auch die Kamera mit, wie hier auf den Plaza Tirso de Molina in Madrid am Valentinstag.
März

Im März passiert etwas, was ich nachhaltig beeinflussen wird: ich entdecke den Orientierungslauf für mich. Es folgen Trainings, Wettkämpfe und so manche frustrierende Erfahrung im Wald. Orientierungslauf lässt mich besser werden: im Laufen, Orientieren … und in Resilienz.
April

Endlich wird es draußen wieder wärmer und grüner, ein Umstand, der unter anderem zum Geocachen genutzt wird. Auf einem Ausflug an einen Ort meiner Kindheit sehen wir, wie viel sich dort verändert hat.
Mai

Frühjahr ist Ausflugszeit, wie hier nach Wien. Damals wusste ich noch nicht, dass Wien mich dieses Jahr nicht die üblichen drei, sondern über zehn Mal sehen würde.
Juni

Ein Familienausflug an die Donau – von Graz sogar mit einem Direktzug erreichbar.
Juli

Der Sommer in Graz war wie so oft gnadenlos heiß. Ein sanftes Lüftchen weht meist an der Mur, wie hier auf der Murinsel.
August

Im August stelle ich mich körperlich auf die Probe und nehme an einem mehrtägigen Orientierungslauf-Event im Wald teil, nachdem ich immer wieder kleine Trainings im Wald absolviert habe, aber der Großteil meiner Erfahrung die Stadt betrifft. Aus der körperlichen Probe wird eine mentale, denn ich verlaufe mich, mache Fehler, bin oft kurz vorm Aufgeben. Aber ich ziehe durch, und trete bei allen fünf Läufen an. Ich glaube, ein jüngerer Marcouscous hätte dann den OL aufgegeben. Neben unzähligen urbanen Läufen bin ich seither schon 4 Wettkämpfe im Wald gelaufen, und einige weitere warten in den kommenden Monaten. Ganz schön viel los im August, und dabei habe ich nichtmal die berufliche Komponente erwähnt…
September

Zwischen zwei Jobs muss eine Reise sein. Ich erkunde die Städte Portugals, übe mein Spanisch in Cádiz, und bremse mich kaum beim Genießen von Pasteis de Nata und Kaffee.
Oktober

Bevor es wieder in die Heimat geht, geht es ans Ende des europäischen Festlands, ans Cabo da Roca nahe Sintra in Portugal. Unvergesslich ist, wie der Wind mir um die Ohren pfeift.
November

Der November bringt sehr viele Neuerunge, und manche sind gut. Dass ich nicht mehr in den Spanischkurs kann ist eine (schlechte) davon, aber beim Selbststudium bekomme ich jetzt flauschige Unterstützung.
Dezember

Das Jahr endet mit einem Essensfoto. Ich schwöre, die selbstgemachte Pasta zu Silvester war besser als sie aussieht.